Von Kaisern und königlicher Pracht: die Dauerausstellung

Wo hielten Karl der Große und seine Nachfolger Hof? Die Dauerausstellung führt Sie zunächst in die karolingische Pfalz. Von ihrer einstigen Pracht zeugen Reste von Wandmalereien, kunstvolle Kapitelle, Glas- und Keramikfragmente.

Wie die Westfalen im frühen Mittelalter lebten, zeigt Ihnen das Untergeschoss der wiederaufgebauten Pfalz des 11. Jahrhunderts, die mit dem Hohen Dom die Keimzelle Paderborns, zugleich Architektur- und Ausstellungsobjekt ist. Von den heidnischen Wurzeln bis zur Christianisierung durch Karl den Großen reichen die Ausstellungsstücke. Gräber mit kostbarem Schmuck und Waffen, aber auch Handwerkserzeugnisse aus Siedlungen und Handelsplätzen der Region veranschaulichen das Zusammenleben der Menschen.

In der großen Aula rief Kaiser Heinrich  II. seine Getreuen zusammen. Versetzen Sie sich hier zurück in eine Zeit, in der Pfalz und Dom die übrige Bebauung der Stadt überragten. Damals wurde auch die Bartholomäuskapelle von griechischen Baumeistern zwischen beiden Bauwerken errichtet. Hier wurde der König angekleidet, bevor er "unter der Krone" zum festlichen Gottesdienst in den Dom einzog.

In der Abteilung Stadtarchäologie können Sie im wahrsten Sinne Fenster in die Paderborner Vergangenheit öffnen. Entdecken Sie, wie man mit gezinkten Würfeln Hab und Gut verlieren konnte oder welche Kostbarkeiten die Paderborner Bürgermeisterfamilien im 16. und 17. Jahrhundert anhäuften.

Um den Quellkeller unter der Kaiserpfalz wiederum ranken sich ganz eigene Sagen und Legenden.